Vom Weideland zum Sportparadies

Ob ein wenig Ruhe und Natur oder Action und Bewegung: Die Pauliner Marsch hat viel zu bieten. Die Grünzone in der Östlichen Vorstadt ist ein wahres Freizeitparadies.

Foto: A. Seebacher

Bekannt ist das Naherholungsgebiet zwischen Weser und Osterdeich vor allem für sein vielfältiges Angebot im Breiten- und Leistungssport. Doch nicht nur wegen der Fußballer des SV Werder Bremen und des Wohninvest Weserstadions ist die Pauliner Marsch so beliebt. „Die Pauliner Marsch ist international bekannt“, unterstreicht Hanns-Ullrich Barde vom Vorstand des Sportgartens. Dieser befindet sich neben insgesamt zwölf Vereinen in der Pauliner Marsch. Dort gibt es außerdem für zahlreiche weitere sportliche Aktivitäten die passenden Vereine und Ansprechpartner – vom Kanufahren über Tennis, Leichtathletik und Segeln bis hin zu Spielplätzen für Jung und Alt. Das Grüngebiet beginnt auf Höhe des Weserstadions und zieht sich bis zum Weserwehr.

Foto: A. Seebacher

Sportgarten

Der Sportgarten in der Pauliner Marsch ist am 1. Juni 1999 an den Start gegangen und wächst seitdem stetig. Er gilt als größter Sportpark der Hansestadt. „Wir werden nie fertig“, sagt Hanns-Ullrich Barde schmunzelnd, wenn man ihn fragt, ob es noch weitere Ideen für das 7000 Quadratmeter große Gelände gibt.
„Es ist jeder willkommen, der bei uns einen Sport oder neue Bekannte finden möchte“, lädt der Vorstand ein. Begegnungen seien neben dem Sport ein wichtiger Aspekt. Barde zufolge gebe es stets Projekte, bei denen es ausdrücklich erwünscht ist, sich selbst und seine Ideen einzubringen.
Der Sportgarten mit Kletterturm, Freiflächen, Skate-Areal, Trampolin und vielem mehr ist ganzjährig geöffnet. Aktuell müssen sich Interessierte im Vorfeld anmelden und einen Termin während der Öffnungszeiten (12 bis 20 Uhr) buchen. Eine Übersicht über die Zeiten gibt es im Buchungsplan.

Foto: A. Seebacher

Natur & Tiere

Zur Pauliner Marsch gehört neben den Sportarealen und der Parkanlage eine rund 30.000 Quadratmeter große Farm. Das Tier- und Landschaftsprojekt hat der Sportgarten initiiert und führt damit die Tradition des Weidelands fort. So finden Bremer und Besucher ein Stück Natur inmitten der Östlichen Vorstadt. Neben Eseln und Pferden in Offenställen gibt es einen Naturpfad und außerhalb von Corona auch diverse Veranstaltungen. Die Sparkasse Bremen ist für das historische Gebäude des Jürgenshof und die angrenzenden Wiesen mit den Pferden verantwortlich.

Noch mehr Informationen, unter anderem zur Historie der Pauliner Marsch, sowie weitere spannende Themen findest du in der aktuellen Kinderzeitung des WESER-KURIER (Ausgabe 174 vom 21. Mai).

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