Geschichtsunterricht mal anders

Bei einer Tour durch die Hansestadt begegnet man ein paar Denkmälern. Vielleicht seid ihr dem ein oder anderen Vertreter schon über den Weg gelaufen.

Foto: Mohssen Assanimoghaddam/DPA

Fürst Otto von Bismarck (1815 bis 1898) war ein deutscher Politiker und der sogenannte Reichskanzler sowie Mitbegründer des Deutschen Reiches. Ihm zu Ehren wurden weltweit zahlreiche Denkmäler gesetzt – in Deutschland schätzt man die Zahl aller Denkmäler, die an ihn erinnern, auf 700 Stück. Auch in Bremen erinnert eine Statue an den umstrittenen und konservativen Politiker: Am St. Petri Dom wurde 1910 das bronzene Bismarck-Denkmal eingeweiht.

Einige Denkmäler und Standbilder wurden seit ihrer Einweihung von ihrem ursprünglichen Aufstellungsort entfernt, umgestellt oder sogar zerstört. Leider fallen die Kunstobjekte nämlich immer wieder auch Vandalisten zum Opfer – sie werden mit Graffiti besprüht, anderweitig verunstaltet oder beschädigt. So musste etwa der Schweinehirte in der Sögestraße bereits mehrmals repariert werden. Und auch die Bremer Stadtmusikanten hat es schon getroffen.

Bremer Roland
Die Rolandstatue auf dem Marktplatz vor dem Rathaus ist das Wahrzeichen von Bremen. Die Figur ist 5,47 Meter hoch und steht auf einem 60 Zentimeter hohen Podest. Der ehemalige Heerführer steht für Marktrechte und die Freiheiten der Stadt. Ein Brauch besagt, dass man die Knie des Roland reiben soll – dann kehre man nach Bremen zurück. Das Standbild des Roland existiert aber nicht nur hier, sondern in weiteren Städten in Mitteleuropa und sogar in Brasilien und den USA.

Du möchtest noch mehr über die Denkmäler in der Hansestadt erfahren. Weitere Beispiele findest du in der aktuellen Kinderzeitung des WESER-KURIER (Ausgabe 171 vom 30. April).

Auch die CD „Denk mal, wer bist du denn? Rabe Richard erkundet Bremer Denkmäler“ hält viel Spannendes bereit. In dem Hörspiel von Dirk Böhling (knapp 75 Minuten, 10 Euro) trifft der neugierige Rabe Richard Bremer Denkmäler und fragt sie nach ihrem Hintergrund. Bestellungen über den WESER-KURIER-Onlineshop.

AOK Die Sparkasse Bremen