Korallengarten im Übersee-Museum

Eine farbenfrohe Unterwasserwelt entsteht im Übersee-Museum. Jeder ist dazu aufgerufen, den Korallengarten wachsen zu lassen. Das Besondere: Die Nachbildungen bestehen aus Plastik- und Verpackungsmüll.

Foto: Anika Seebacher

Der Korallengarten im Lichthof des Übersee-Museums soll bis zum 16. Oktober wachsen. Dafür können Einzelpersonen oder Gruppen aus Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen ihre handgefertigten Korallen dem Museum überlassen (per Post oder persönlich während der Öffnungszeiten).
Erlaubt sind alle erdenklichen Techniken, etwa Häkeln, Wickeln, Knoten, Nähen und mehr. Wichtig ist, dass nur bereits vorhandenes Material verwendet wird. Es soll nichts Neues gekauft werden. Außerdem müssen die Materialien (Wollreste, Kunststoffverpackungen, Plastiktüten, Seile usw.) sauber und gewaschen sein.
Das Museumsteam freut sich zudem über Bilder und Videos vom Entstehungsprozess der Korallen. Nachrichten zu den kreativen Einsätzen sind per E-Mail erwünscht und sollen weitere Mitstreiter für das Thema begeistern.

Am 7. Mai wird die Ausstellung „Korallenriffe – vielfältig. verletzlich. verloren?“ eröffnet. Sie läuft bis zum Herbst 2022. Mit Ende der Ausstellung landen die bunten Korallen aber nicht im Müll. Sie werden verkauft. Der Erlös geht als Spende an eine Umweltorganisation, die sich in Ozeanien (Pazifik) für den Schutz von Korallenriffen einsetzt.

Noch mehr spannende Fakten zum Thema Korallen sowie eine Anleitung für eine Upcycling-Kugel-Koralle findest du in der Kinderzeitung des WESER-KURIER (Ausgabe 167 vom 1. April).

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