Oh du stillere Nacht

Als Reaktion auf die hohen Infektionszahlen beim Coronavirus gelten über die Feiertage besondere Regeln. Was ihr für Weihnachten und Silvester wissen solltet.

Weihnachten fällt in diesen Jahr etwas anders aus. Foto: Tom Weller/pda

Die Hoffnung war bei vielen Menschen da, Weihnachten und Silvester trotz Corona mit Familie und Freunden in größerer Runde feiern zu dürfen. Doch die Zahl der Neuansteckungen ist weiterhin sehr hoch. Daher haben die Politiker die Feiertagsregeln nun doch nicht so sehr gelockert.

Ganz so einfach zu verstehen, sind die Sonderregeln für den 24. bis 26. Dezember nicht. Erlaubt ist: Es dürfen sich bis zu zehn Personen aus zwei Haushalten treffen. Oder ein Haushalt trifft sich mit bis zu vier weiteren Personen, auch wenn das dann mehr als zwei Haushalte sind. Die Politiker appellieren aber an die Menschen, sich nur mit engen Familienmitglieder zu treffen. Anders als in anderen Bundesländern gibt es in Bremen und Niedersachsen (vorerst) kein Verbot, nach 20 Uhr das Haus zu verlassen. Man kann also auch die Christmette besuchen. Dabei gelten der Mindestabstand von 1,50 Metern und die Maskenpflicht. Singen ist aber verboten.

Silvester wird in diesem Jahr auch kein rauschendes Fest. An diesem Tag gilt wieder die allgemeine Lockdown-Regel, dass sich höchstens fünf Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen. (Kinder bis 14 werden nicht mitgezählt). Auch an Silvester gilt keine Ausgangssperre in Bremen und Niedersachsen. Anders beispielsweise in Baden-Württemberg. Dort darf man nach 20 Uhr das eigene Grundstück nur aus triftigem Grund verlassen.
Außerdem ist der Verkauf von Feuerwerk und Böllern in diesem Jahr überall verboten. Bremen diskutiert noch, ob es Böller ganz verbieten wird. Das ist in Niedersachsen bereits beschlossen worden. So sollen die Krankenhäuser nicht unnötig überlastet werden. Denn jedes Jahr verletzen sich viele Menschen, weil sie beim Böllern und Raketenabschießen unvorsichtig sind.

Sicher ist , ein Feuerwerk an der Schlachte wird es diesem jahr nicht geben. Über ein generelles Böllerverbit diskutieren die Politiker in Bremen noch. Foto: Frank Thomas Koch

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