Au' Backe: Zahnschmerzen!

Am 9. Februar ist der Tag der Zahnschmerzen. Damit wird an die Gründe für Zahnschmerzen erinnert. Wir werfen dazu einmal einen Blick in den Mund.

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Vermutlich stammt der Tag des Zahnschmerzes aus Amerika. Seit einigen Jahren gilt er aber weltweit als Gedenktag. Doch er könnte tatsächlich einen historischen Hintergrund haben, wie ein Blick in den historischen Kalender verrrät: Am 9. Februar 249 nach Christus starb Apollonia auf dem Scheiterhaufen, nachdem ihr zuvor brutal Zähne ausgeschlagen und der Unterkiefer gebrochen wurden. Später wurde sie vom Papst heilig gesprochen. Die Frau gilt heute als Schutzheilige der Zahnärzte und Beschützerin vor Zahnschmerzen.

Im Bereich der Zahnmedizin hat sich in den vergangenen Jahrzehnten glücklicherweise einiges getan. Dank zahlreicher Erfindungen und geschulter Zahnärzte muss kein Patient mehr unnötig unter Zahnschmerzen leiden. Auch die Behandlungsmethoden sind weniger brutal. Außerdem gibt es diverse Möglichkeiten, die Zähne besser aussehen zu lassen – etwa mit einer Zahnspange oder später mit künstlichen Zähnen. Übrigens: Mehr als die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen (fast 60 Prozent)in Deutschland tragen eine Spange. Und auch bei Erwachsenen wird das Hilfsmittel immer beliebter. Erfunden hat sie der US-amerikanische Kieferorthopäde Edward Angle.

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Ursachen für Zahnschmerzen
Die Zähne können aus verschiedenen Gründen und unterschiedlich stark wehtun. Es beginnt schon damit, dass die Zähne bei Babys aus dem Zahnfleisch wachsen. Das nennt man Durchbruch. Später ist der häufigste Grund für Schmerzen, dass Karies Löcher in den Zahn frisst. Außerdem können Entzündungen oder Zahnfleischprobleme auftreten. Auch wenn eine Verletzung im Mund auftritt, etwa weil man sich an der Zahnspange geratscht hat oder die Zahnbürste zu hart ist, kann das ziemlich schmerzen.

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