Werder-Trainer Florian Kohfeld im Interview mit Kinderreporter Nils
Foto: Nordphoto

„Wir arbeiten jeden Tag sehr hart“

Kinderreporter und Fußballfan Nils (10) durfte Werder-Trainer Florian Kohfeldt seine Fragen stellen. Im Interview spricht der Coach über die Stimmung in der Mannschaft, die Vorbildfunktion der Profis in dieser Zeit und über Geisterspiele.

Was haben Sie in der Zeit gemacht, in der Sie die Mannschaft nicht auf dem Platz trainieren konnten?

Florian Kohfeld: Ich habe genauso viel gearbeitet wie sonst auch, nur anders. Nicht auf dem Trainingsplatz, sondern vor dem Computer, am Telefon oder in der Videokonferenz. Ich habe mit vielen Leuten gesprochen, Trainingspläne ausgearbeitet und hatte viel Kontakt zu den Vereinsverantwortlichen.

Was ist das für ein Gefühl, in einem leeren Stadion ohne Fans zu spielen und dabei doch zu wissen, dass viele Menschen am Fernseher sitzen und mitfiebern?

Florian Kohfeld: Das wird sicherlich ein komisches Gefühl sein, weil die Atmosphäre im Stadion komplett anders ist. Niemand ist da, der dich von der Tribüne aus pusht. Aber wir wissen, dass uns die Werder-Fans am Fernseher die Daumen drücken, und das gibt uns ein gutes Gefühl.

Wer war als Kind Ihr Lieblingsfußballer?

Florian Kohfeld: Als Kind fand ich früher Johan Micoud richtig gut.

Wer ist nach Ihrer Meinung zur Zeit der beste Fußballspieler der Welt?

Florian Kohfeld: Auch wenn er nicht mehr aktiv ist, war für mich Xavi (der Spanier Xavier Hernández, Anm. d. Red.) der beste Fußballer der Welt.

Haben Sie außer Fußball noch andere Hobbys?

Florian Kohfeld: Wenn ich Zeit finde, spiele ich gerne Tennis.

Was wird Ihnen aus der Corona-Zeit in Erinnerung bleiben?

Florian Kohfeld: Bei mir persönlich wird in Erinnerung bleiben, wie viel Zeit ich mit meiner Familie verbringen konnte. Durch meine Trainertätigkeit hatte ich in den letzten zehn Jahren nie so viel Zeit, die ich zu Hause verbracht habe.
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